Neues von der Stundenbuch-App: Jetzt mit Lesehore!

Vorab: Ich bin kein begeisterter Bildschirm-Beter. Die Stundenbuch-App habe ich trotzdem installiert, weil es passieren kann, dass man unterwegs ist und das Stundenbuch vergessen oder aus logistischen Gründen nicht eingepackt hat, man aber gerne eine Hore beten möchte (und nicht am Abend alle kumulieren, veritas liturgica und so).

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Das Menü lässt sich noch nach unten scrollen, wo die kleinen Horen und die Tageslesung warten.

Jetzt gibt es allerdings eine wirklich klasse Neuerung: Die Lesehore wurde mit in die App aufgenommen. Der kleine Stundentenhaushalt der Autorin verfügt nämlich bisher nicht über genug Mittel, sich sämtliche Lektionare zu beschaffen. Die App bietet so eine kostenlose und unmittelbare Möglichkeit, auch diese schöne Hore zu beten! (Nebenbei: Falls jemand alte Lektionare hat, die er nicht mehr braucht, weil er oder sie inzwischen auf Latein/altrituell/gar nicht mehr betet, bin ich interessiert!).

Neben dieser Neuerung wurde zugleich auch das Invitatorium mit aufgenommen. (Man fragt sich, warum diese beiden fundamentalen Dinge nicht gleich bei der Konzeption der App von Anfang an dabei waren, aber ich möchte keine Verschwörungstheorien auslösen, Liturgie ist ohnehin immer so ein Thema…)

Nun überwiegt nämlich meine Freude, die Lesehore verfügbar zu haben. Zudem wurde man über die Neuerungen über die interne Nachrichtenfunktion der App informiert. Danke an das Liturgische Institut und den Katholischen Pressebund e.V.!  Das ist großartig!

Link zur App im Google Play Store, Link zur App im App Store

Eine Kurzbeschreibung der Lesehore findet sich auf der Homepage des Deutschen Liturgischen Instituts:

Im heutigen römischen Stundengebet an Stelle der früheren Matutin (SC 89c). Die veränderte Gestaltung legt den Schwerpunkt durch Kürzung der Psalmodie und Erweiterung der Lesungen gegenüber der Matutin auf die geistliche Betrachtung. Das Lektionar zum Stundenbuch bietet für jeden Tag des Jahres neben der Schriftlesung mit Responsorium so genannte Väterlesungen (AES 160 und AES 161). Zusätzlich können regional bedeutende Texte herangezogen werden (AES 162). Das rein formale Auswahlkriterium des vorbildlichen Lebens und der überragenden Lehre des Autors wird (AES 163) dahingehend ergänzt, dass insbesondere Texte genommen werden sollen, die der Auslegung der Heiligen Schrift dienen. Die Lesehore kann prinzipiell zu jeder Tageszeit gehalten werden, soll aber »im Chor den Charakter als nächtliches Gotteslob« beibehalten (SC 89c) und kann insbesondere vor Festen zu einer Vigil mit Cantica, Evangelium, Te Deum und Oration erweitert werden (AES 73). (Quelle)

Oremus!

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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2 Antworten zu Neues von der Stundenbuch-App: Jetzt mit Lesehore!

  1. mirasol schreibt:

    Meine App hat sich tatsächlich auch aktualisiert… Mein Hinweis war allerdings nur „Das Hauptmenü ist länger – Du musst nun scrollen“ 😀

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