Nunquam peribit auf Französisch

Der schöne Beitrag, auf den sich die Überschrift bezieht, findet sich hier.

Vorhin war ich in einem Gebet der Gemeinschaft Emmanuel, das mit einem Marienlied abschloss, das ich zu schön finde, um es nicht zu teilen:

Regarde l’étoile, invoque Marie,
si tu la suis, tu ne crains rien !
Regarde l’étoile, invoque Marie,
elle te conduit sur le chemin !

Si le vent des tentations s’élève
si tu heurtes le rocher des épreuves.
Si les flots de l’ambition t’entraînent,
Si l’orage des passions se déchaîne :

Dans l’angoisse et les périls, le doute,
quand la nuit du désespoir te recouvre,
si devant la gravité de tes fautes
la pensée du jugement te tourmente :

Eigene Übersetzung (sicherlich poetisch noch völlig unausgereift):

Richte Deine Augen auf den Stern, bitte Maria um Hilfe,
wenn Du ihr folgst, hast Du nichts zu befürchten,
richte Deine Augen auf den Stern, bitte Maria um Hilfe,
sie führt Dich auf dem Weg!

Wenn der Wind der Versuchungen zu wehen beginnt,
wenn Du gegen den Felsen der Prüfungen prallst,
wenn Dich Fluten von Ehrgeiz umgeben
und das Gewitter der Leidenschaften tobt:

In Angst, Gefahren und Zweifel,
wenn die Nacht der Verzweiflung Dich bedeckt,
wenn mit Blick auf die Schwere Deiner Fehler
der Gedanke an das Gericht Dich quält:

Und hier das pathetische und mit mehr oder weniger kitschigen Bildern untermalte Video (man muss es nämlich vor allem hören – oder am besten mitsingen):

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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10 Antworten zu Nunquam peribit auf Französisch

  1. Tarquinius schreibt:

    Sehr fein! Und vielen Dank für die Verlinkung!

  2. Sandra schreibt:

    Hier einmal das Gebet des hl. Bernhard von Clairvaux in voller Länge, auf das der Liedtext (so vermute ich) zurückgeht:

    „Blicke auf zum Stern des Meeres“

    Der eindrucksvollste Text des heiligen Bernhard über Maria

    Bernhard wird wegen seiner Liebe zur Gottesmutter Maria oft „Doctor marianus“ genannt; hier sein glühendster marianischer Text:

    „Erheben sich die Stürme der Versuchung, befindest du dich inmitten der Klippen der Trübsale, blicke auf zum Stern des Meeres, rufe Maria zu Hilfe! Wirst du auf den Wogen des Hochmutes, des Ehrgeizes, der Verleumdung, des Neides hin und her geworfen, blicke auf den Stern, rufe Maria an. Wenn der Zorn, der Geiz, die Fleischeslust das Schiff deiner Seele hin und her schleudern, blicke auf Maria! Bist du über die Schwere deiner Sünden bestürzt, über den elenden Zustand deiner Seele beschämt, bist du von Schrecken erfasst bei dem Gedanken an das Gericht, beginnst du immer tiefer in den Abgrund der Trostlosigkeit und der Verzweiflung zu sinken, denke an Maria!
    Mitten in Gefahren, Nöten und Unsicherheiten denke an Maria, rufe Maria an. Ihr Name weiche nicht aus deinem Mund, weiche nicht aus deinem Herzen! Damit du aber ihre Hilfe und Fürbitte erlangest, vergiss nicht ihr Vorbild nachzuahmen.
    Folge ihr, dann wirst du dich nicht verirren. Rufe sie an, dann kannst du nicht verzweifeln, denk an sie, dann irrst du nicht. Hält sie dich fest, kannst du nicht fallen. Schützt sie dich, dann fürchte nichts! Führt sie dich, wirst du nicht müde. Ist sie dir gnädig, dann kommst du sicher ans Ziel!“

    Bernhard von Clairvaux, In laudibus Virginis Matris, Homilia 2,17

    Quelle: http://www.stift-heiligenkreuz.org/geschichte/wer-war-bernhard/

  3. Sandra schreibt:

    Gern. Ich studiere halt an einer Zisterzienserhochschule – da MUSS man das wissen 😉

  4. Sandra schreibt:

    Oh ja, das stimmt. Es ist wirklich ein Geschenk, dort studieren zu dürfen. Vergisst man leider manchmal – besonders in der Prüfungszeit, die bei uns diese Woche begonnen hat 😦

    • theresia_viasvitae schreibt:

      Das kenne ich auch. Lerne so, als würde alles von Dir abhängen, vertraue so auf Gott, als würde alles von Ihm abhängen 😉 Dann besonders alles Gute für die Prüfungen und bald wieder schöne, entspannte Momente, in denen Du Deinen Studienort genießen kannst!

  5. Sandra schreibt:

    Danke 🙂 Dir auch alles Gute und liebe Grüße und Gottes Segen aus der Ferne.

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