„Auferstehung“ am Morgen

Ich habe einmal von einem Mönch gehört, was es für ihn bedeutet, morgens aufzustehen. Er sei jeden Morgen Gott dankbar dafür, nach der Nacht aufstehen zu können und sieht das konkret körperliche morgendliche Aufstehen in Analogie zu Christi Auferstehung.
Das passt auch zur Deutung der Nacht als Vorgriff auf den Tod – nicht umsonst ist das „Nunc Dimittis“ ein Teil des Nachtgebets der Kirche, das „Sterbegebet“ des greisen Simeon, nachdem er Jesus, seinen Heiland, gesehen hat.
Ich fand diesen Gedanken sehr schön und versuche mehr schlecht als recht, allmorgendlich Gott dafür zu danken, aufwachen und aufstehen zu können.

Vielleicht kann das eine kleine Anregung für „Glaube im Alltag“ auch für andere sein.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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