Die Traditionsvergessenheit der aktuellen Theologieprofessoren

Die erste Woche des neuen Sommersemesters geht zu Ende (ich gebe zu, man hat es durch die Ruhe auf diesem Blog etwas bemerkt) und keine einzige Vorlesung war eine lectio brevis. Ich glaube, einen solchen Semesterstart gab es noch nie.

Die Tradition, dass die erste Vorlesung eine kurze sein soll, ist erstens altehrwürdig und zweitens freuen sich doch Dozenten wie Studenten, wenn in der ersten oft turbulenten Universitätswoche ein wenig mehr Zeit ist, um alle möglichen organisatorischen Dinge zu klären.

So aber manifestiert sich jetzt auch in der Nichtbeachtung der Regel Lectio prima lectio brevis die Traditionsvergessenheit der aktuellen Theologieprofessoren zu unser aller Unmut.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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4 Antworten zu Die Traditionsvergessenheit der aktuellen Theologieprofessoren

  1. Tarquinius schreibt:

    Hierzulande gab es auch nur eine Vorlesung in kurz. Mir fiel beim bloßen Lesen des Titels hier aber zuallererst ein: Wie kann man etwas vergessen, was man nie wusste? 😉

  2. Johann Schmidtberg schreibt:

    Wenn es ein langes Brevis ist, dann zieht es sich schon in die Länge.

  3. Pingback: Meckern über Theologieprofessoren | viasvitae

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