Adventliche Zwischenbilanz

Gestern in der Vesper hatte ich einmal mehr das Gefühl, die Oration sei für mich geschrieben. Dort heißt es:

Allmächtiger und barmherziger Gott, Deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg. Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern, Deinem Sohn entgegenzugehen. Führe uns durch Dein Wort und Deine Gnade zur Gemeinschaft mit Ihm, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Besonders hat mich der Satz angesprochen: Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern, Deinem Sohn entgegenzugehen.
Die guten Vorsätze, die ich mir vor geprägten Zeiten wie der Adventszeit zu machen pflege, allen voran die Intensivierung des Geistlichen Lebens, sind bisher nämlich noch nicht allzu gut umgesetzt worden. Vielmehr dominieren absolut die irdischen Aufgaben und Sorgen, hier muss etwas für die Uni getan werden, da über die Weihnachtsplanung nachgedacht…
Die gute Nachricht ist, dass noch 2 ½ Wochen der Adventszeit bleiben, um Gott wieder mehr Platz in seinem Leben zu geben. Die noch besser Nachricht ist, dass Orationen wie diese zeigen, dass die Kirche und durch sie Gott uns dabei unterstützt.
Gerade war das Fazit eines sehr guten Gesprächs über das Geistliche Leben, dass die Sphäre des Glaubens mehr spürbar sein muss, um dann auch wieder eine größere Sehnsucht nach eben jener Sphäre zu entwickeln und sich so ein automatischer Kreislauf ergibt. Das bedeutet, mehr Zeit in Andacht, Gottesdiensten, Gebet, verhilft zu mehr Begeisterung für Andacht, Gottesdienste, Gebet.
In diesem Sinne: In froh adventlicher Stimmung voll Motivation auf in eine neue Woche, die gleich mit dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria beginnt – insofern scheint die Unterstützung gesichert.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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2 Antworten zu Adventliche Zwischenbilanz

  1. Andreas schreibt:

    Mir geht’s aktuell ganz ähnlich … zum Teil kann man gewiß äußere Dinge, auf die man wenig Einfluß hat und die einem auf Trab halten, annehmen, um gerade die damit verbundenen Umtriebe Gott zu empfehlen – aber das Herz braucht eben auch Ruhe, und dazu sind solche Blogbeiträge ein hilfreicher Ansporn: vielen Dank!

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