Die heilende Wirkung der Messe

Heute hatte ich einen wirklich anstrengenden Unitag. Obschon sich die Zahl der Veranstaltungen wenigstens einigermaßen in Grenzen hielt, sah ich mich genötigt, den Nachmittag in der Bibliothek zu verbringen. So saß ich über Victor Hugos Notre-Dame de Paris gebeugt, anstatt bei dem herrlichen Wetter ein wenig im Englischen Garten zu wandeln.

Um 17.20 Uhr setzte dann mit dem Eintreten in die Theatinerkirche gleichsam die Erlösung ein. Wirklich, noch bevor ich dem HERRN noch einmal sagen konnte, wie sehr ich gerade geschafft und der Hilfe bedürftig bin, allein durch das ruhige Knien in der Kirche, wo die letzten Worte des Rosenkranzes für die Verstorbenen gebetet wurden, ging es mir von Minute zu Minuten besser. Die anschließende Messe, so schlicht, so ohne Musik, so nüchtern sie auch war, habe ich heute wirklich als Heilung empfunden. Und das, wie gesagt, ohne großartig meine Sorgen auszusprechen, sozusagen in vorauseilender Gnade.

Deo gratias.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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