Ein Fässchen Bier zum Altar?

Ich bin gerade über einen Satz aus dem Text der Katholischen Nachrichten-Agentur über die Einführung Woelkis gestolpert:

„Als später Menschen aus allen Regionen des Erzbistums Gaben zum Altar brachten und an Woelki überreichten – darunter auch ein Fässchen Kölsch sowie Düsseldorfer Senf – gab es so viele Applausunterbrechungen, dass der liturgische Zeitplan endgültig aus dem Ruder lief.“ (Der ganze Text)

Meint das, dass diese Dinge als Geschenke im Anschluss an die hl. Messe überreicht wurden oder wirklich als Gaben bei der Gabenbereitung?
Ich habe (leider) alles schon erlerbt, zuletzt, wie in meiner Heimat-Seelsorgeeinheit ein Aktenordner als Gabe zum Altar gebracht wurde…

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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5 Antworten zu Ein Fässchen Bier zum Altar?

  1. Friedlon schreibt:

    Ich schätze mal, dass Herr Ring-Eifel nicht sehr mit den Details der katholischen Liturgie vertraut ist, aber irgendwie noch eine Floskel einfließen lassen wollte, die so klingt als ob.
    Bei meiner kölsch-katholischen Sozialisation ist mir zwar eine gewissen Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem lieben Gott aufgefallen, aber keine krasse Respektlosigkeit in der Messe. Hoffe, dass sich das in den letzten Jahrzehnten nicht so stark verändert hat.

  2. Tarquinius schreibt:

    „Die Gabenbereitung wurde – etwas zweckentfremdet – zu einem weiteren kölschen Event. Katholiken aus den einzelnen Dekanaten brachten symbolische Gaben, zwischen frommen Pilgerkerzen und Westerwälder Schnaps, Solinger Messer und Zülpicher Zucker. Sogar eine CD von den Toten Hosen aus Düsseldorf war dabei. Aus Bonn ein Verweis auf den Rhein, der Bonn mit Köln und „sogar“ Düsseldorf verbinde. Für das meiste Hallo sorgte ein Plüsch – „Hennes“ vom 1. FC Köln und ein Fäßchen Kölsch dazu, was durch das Lied zur Gabenprozession: „Selig seid ihr, wenn ihr Krüge füllt, Hunger und Durst füreinander stillt.“ unfreiwillig einen besonderen Akzent setzte. Eindrucksvoll waren die Gaben der fremdsprachigen Gemeinden, die von Katholiken aus dem Irak und aus der Ukraine überbracht wurden. Es waren eine Ikone und das „Vater unser“ auf aramäisch, was dann wieder den Blick vom neuen Erzbischof weg auf Christus und die Not der Menschen um uns richtete. Ein sehr starkes und stimmiges Zeichen!“

    Hier gelesen: http://kreuzzeichen.blogspot.de/

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