thesauri bibliae: Ps 139,3-10

Ob ich gehe oder ruhe, es ist Dir bekannt; /

Du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge – /

Du, HERR, kennst es bereits.

Du umschließt mich von allen Seiten /

und legst Deine Hand auf mich.

Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, /

zu hoch, ich kann es nicht begreifen.

Wohin könnte ich fliehen vor Deinem Geist, /

wohin mich vor Deinem Angesicht flüchten?

Steige ich hinauf in den Himmel, so bist Du dort; /

bette ich mich in der Unterwelt, bist Du zugegen.

Nehme ich die Flügel des Morgenrots /

und lasse mich nieder am äußersten Meer,

auch dort wird Deine Hand mich ergreifen /

und Deine Rechte mich fassen.

Ich finde diesen Psalm wunderschön! Zeigt er doch in besonderer Weise das Proprium unseres Gottes: Er ist nicht fern. Ganz im Gegenteil, er umschließt uns von allen Seiten. Selbst in der Unterwelt ist unser Gott zugegen und auch dort ist er noch da, wo wir uns am äußersten Meer niederlassen. Immer wissen wir uns gehalten von seiner Hand.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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