Nachtrag zum gestrigen Herz-Jesu-Fest

Im gestrigen Evangelium sagt Jesus: „Nehmt mein Joch auf Euch und lernt von mir; (…). Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,29f.)

Jesus sagt selbst, dass sein Joch, seine Nachfolge, etwas ist, das nicht drückt. Wieso fällt es uns dann so schwer, dieses Joch auf uns zu nehmen?

In Richtung der antirrhetischen Methode des Wüstenvaters Evagrius Ponticus, bei der man sich einen Bibelvers vorsagt, der auf passende Weise seinem eigenen, schlechten Verhalten gegenübertritt, lässt sich auch dieser Vers mit in den Alltag nehmen. Wenn man das Gefühl hat, es sei eine Last, jetzt gerade so zu handeln, wie man glaubt, dass es Gott gefällt, so wäre es ein Versuch, dabei die Worte Jesu in sich zu hören: Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

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Herz-Jesu-Darstellung aus einer Seitenkapelle der wunderschönen Kirche Il Gesù in Rom

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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