Wenn es Gottes Wille ist…

In der letzten Zeit hatte ich zwei Gespräche, in denen mein jeweiliger Gesprächspartner Formulierungen verwendete wie: „Wenn es Gottes Wille ist, dann wird es so und so geschehen“ oder „Der HERR wird mir zeigen, wo ich hingehen soll“. Dabei hörten sich diese Sätze überhaupt nicht floskelhaft an, sondern kamen aus einem vom Glauben erfüllten Herzen.

Gerade als Theologe ist man versucht, diese praktische Dimension des Glaubens zu vernachlässigen. Man theorisiert (theologisiert), und, aus Angst davor, in eine schiefe Prädestinationslehre abzurutschen, vermeidet man Formulierungen wie „Gott hat einen Weg für jeden von uns“.

Mich haben die Gespräche motiviert, das Konkrete an Gottes Heilsgeschehen wieder mehr in den Blick zu nehmen, also das, was Gott mit meinem Leben vorhat. Und überhaupt, was für eine riesengroße Zusage sich dahinter verbirgt: In Gottes Augen muss ich nicht ständig gegen die Wand rennen, sondern ich kann mich darum bemühen, nach seinem Willen zu fragen und so auch seine Wege finden. Wenn ich Gott nur signalisiere, dass ich offen für ihn und bereit bin, seinen Willen zu tun, dann wird er mir diesen auch zeigen.

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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