Mein Katholikentagsprogramm – 1. Der Eröffnungsgottesdienst zu Christi Himmelfahrt

Wie bereits notiert, bin ich nicht der größte Anhänger von Großgottesdiensten. Das liegt einfach daran, dass die Modalitäten deutlich ungünstiger sind als in einer Kirche, insbesondere sei der Aspekt hervorgehoben, dass man bei diesem Mal wirklich nicht knien konnte.

Für einen solchen Großgottesdienst war die Gestaltung jedoch in Ordnung, was besonders das Verdienst des Regensburger Bischofs ist, der, wie ebenfalls bereits notiert, einfach eine sehr gute Ausstrahlung hat. Man merkt, dass er in der Liturgie beheimatet ist. Ferner singt er außerordentlich gut und hat eine angenehme Intonation. Am wichtigsten ist jedoch, dass er Überzeugung und Begeisterung für den Glauben ausstrahlt.

Der größte Faktor, der den Gottesdienst von außen bestimmte, war sicherlich der Regen. Es regnete an Christi Himmelfahrt wirklich von morgens bis abends und ich hatte während der Hl. Messe beständig Sorge, ob mein Liedzettel wohl durchhalten würde. Das Mottolied hat mich nicht sehr überzeugt und es ist insgesamt sowieso die Frage zu stellen, inwiefern ein solches Ereignis ein „Motto“ braucht bzw. wie stark jedes einzelne Detail dann mit Gewalt darauf ausgerichtet sein muss.

Dadurch, dass alle gleichermaßen im Regen standen, es dabei aber allen darum ging, dem

HERRN in der Eucharistie Ehre, Dank und sich selbst darzubringen, herrschte auf dem Gelände insgesamt eine gute Atmosphäre. Nichtsdestotrotz, v.a. wegen der angenehmeren Modalitäten, habe ich mich für heute gegen den Abschlussgottesdienst und für einen außerordentlich und bewährt schönen Gottesdienst in der Theatinerkirche entschieden.

Mein nach der Messe völlig durchnässtes Liedblatt

Mein nach der Messe völlig durchnässtes Liedblatt

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Über theresia_viasvitae

Ich bin Mitte 20, studiere Theologie & Romanistik und möchte mit diesem Blog vor allem Glaube & Alltag bzw. Glaube & Theologie (so paradox das klingen mag) verbinden. Mehr dazu im "About".
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2 Antworten zu Mein Katholikentagsprogramm – 1. Der Eröffnungsgottesdienst zu Christi Himmelfahrt

  1. Andreas schreibt:

    Auf Messen mit Massen fühle ich mich ebenfalls ausgesprochen unwohl – und so tröstet’s mich, daß es offenkundig nicht nur mir so geht (beim Papstbesuch in Freiburg war ich eigentlich recht froh, am Sonntagmorgen durch meinen Orgeldienst in Basel einen guten Grund gehabt zu haben, nicht hinzugehen; ansonsten wäre ich entweder doch gegangen (und hätte mich irgendwie im falschen Film gesehen) oder wäre zuhause geblieben (und hätte mich irgendwie ebenfalls im falschen Film gesehen … 😉

  2. theresiaelisabeth schreibt:

    Freut mich, dass es Dir ebenso geht. Insgesamt empfand ich den Papstbesuch in Freiburg aber als eine äußerst positive Veranstaltung, da die Person und die Botschaft des Papstes sehr beeindruckend waren. Ich werde sehr gerne (wie in Deinem Kommentar) an die Zeit dort erinnert!

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